Nichts zu holen beim SV Schluchtern

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IMG 6424Der FC Union Heilbronn unterlag am gestrigen Sonntag dem favorisierten SV Schluchtern mit 5:0. Zwar hielt man phasenweise gut mit, dennoch war man in den entscheidenden Zweikämpfen nicht präsent genug, sodass die Gegentore unter dem Strich zu einfach fielen.

Der SV Schluchtern übernahm von Beginn an die Initiative und schaffte es immer wieder, durch Diagonalbälle Druck über die Außen zu erzeugen. Die erste Chance ergab sich bereits in der zweiten Spielminute: Der Schluchtener Soner Bostan tankte sich auf der linken Seite durch, flankte in die Mitte, doch der Abschluss von Cristiano Alves war zu schwach, um FCU-Schlussmann Leander Wallmann in Bedrängnis zu bringen. Keine fünf Minuten später dann doch die frühe Führung für die Gastgeber: Ein Schnittstellenball erreichte Soner Bostan, der aus abseitsverdächtiger Position das 1:0 erzielen konnte. Im Gegenzug ergab sich für die ADLER die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich: Nach einem schönen Spielzug über mehrere Stationen schickte Alperen Yilmaz Salvatore Climaco mit einem perfekt getimten Ball auf die Reise, der Fabian Guttleber im Tor des SV Schluchtern bereits umkurvte, allerdings konnte der Abschluss aus spitzem Winkel gerade noch vorm Überschreiten der Linie geklärt werden. Den nachfolgenden Eckball setzte Halil Yildirim knapp neben das Tor. Das 2:0 resultierte aus einem einfachen Ballverlust kurz vor dem eigenen Sechzehner, der Ball gelangte zu Simon Wörner, der nicht entscheidend gestört wurde und den scharfen Ball in die Mitte musste Philipp Matyssek nur noch über die Linie drücken. Die Gastgeber waren sehr effizient, denn auch der nächste Angriff mündete in einen Treffer. Nach einem schönen Doppelpass war Soner Bostan in der 27. Minute abermals über links freigespielt, legte zurück auf Simon Wörner, der keine Mühe mehr hatte, den Ball zum 3:0 für den SV Schluchtern zu verwerten. Der FCU suchte trotz des Rückstandes den Weg nach vorne, doch nach eigenem Ballverlust stimmte die Umschaltbewegung nicht, sodass man sich nun auch noch auskontern ließ: Ein langer Ball landete bei Pascal Münzer, der in die Mitte spielte und der völlig freistehende Soner Bostan ließ sich diese Chance zum 4:0 nicht entgehen. Kurz vor der Halbzeit noch einmal die ADLER mit zwei Distanzschüssen, beim ersten Schuss von Zhelyazko Kalinov war SVS-Torhüter Fabian Guttleber zur Stelle, der zweite Schuss von Mike Fredman ging am Tor vorbei.

Nach der Pause stellten die ADLER um und standen defensiv nun wesentlich kompakter. Nachdem Pascal Münzer mit einem Kopfball in der 47. Minute knapp scheiterte, hatte Salvatore Climaco in der 51. Minute die nächste Chance: Fabian Guttleber´s Spieleröffnung ging direkt in die Füße des FCU-Angreifers, doch dieser zögerte zu lange, sodass nur eine Ecke heraussprang, die ungefährlich blieb. Nach einer Doppelchance in der 59. und 61. Minute, als sich FCU-Schlussmann Leander Wallmann erneut auszeichnen konnte, beruhigte sich die Partie. Zwar kam der FCU nun öfters bis an den Schluchtener Strafraum, außer ein paar wenigen Halbchancen war aber nichts Zwingendes dabei, um doch noch den Ehrentreffer zu erzielen. Den Schlusspunkt der Partie setzte Corin Bechtle, der in der 81. Minute nach einem Freistoß per Kopf den 5:0-Endstand markierte.

„Wenn wir ehrlich sind, dann war der SV Schluchtern gestern eine Nummer zu groß für uns. Wir haben das in Ballbesitz oft gar nicht schlecht gemacht, teilweise gut kombiniert. Nach Ballverlust war unser Umschaltverhalten allerdings nicht gut. Bezeichnend ist, dass wir die vier Tore in der ersten Halbzeit alle nach Konter des Gegners bekommen haben. Da haben wir die Offensivqualitäten des Gegners zu spüren bekommen und uns wurden da unsere Grenzen gnadenlos aufgezeigt. Trotzdem haben wir das Spiel in der zweiten Halbzeit ordentlich beendet und Charakter gezeigt. Wir fokussieren uns jetzt voll auf Friedrichshall. Da gilt es wieder dreifach zu punkten, damit unsere Ausgangssituation weiterhin gut bleibt“, so das Trainerteam Nico & Robin.

Für den FCU spielten: Leander Wallmann, Lorentin Shala, Halil Yildirim, Salvatore Climaco (62. Dramane Traore), Alperen Yilmaz (46. Elias Bizid), Zhelyazko Kalinov, Philip Melzer, Mike Fredman, Sascha Gotthardt (71. Adama Balde), Gabor Lazar und Emiliano Campo.

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