Glücklicher Arbeitssieg des FC Union Heilbronn

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2018 11 04 fcu spfrlTrotz der wohl schlechtesten Saisonleistung gewannen die ADLER ihr Heimspiel gegen die SF Lauffen glücklich mit 2:1. Die Gäste waren über die kompletten 90 Minuten die klar spielbestimmende Mannschaft, waren vor dem Tor aber insgesamt zu harmlos. Der FC Union fand dagegen überhaupt nicht ins Spiel, verlorene Zweikämpfe und Ballverluste prägten fast das komplette Spiel.
 
Dabei fing es für die Gastgeber optimal an. Frank Silvain Teku erkämpfte sich bereits in der 3. Minute im Strafraum der Gäste den Ball, passte zum völlig freistehenden Günter Schmidt und dieser ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und traf früh zum 1:0. Mit der zweiten Chance in der 22. Minute erhöhten die Adler sogar auf 2:0. Nach einem abgefälschten Schuss von Okan Kandil fiel der Ball Mike Fredman vor die Füße und der fackelte nicht lange und versenkte das Leder im rechten oberen Torwinkel. Nach 24 Minuten hatte Frank Silvain Teku nochmals eine Gelegenheit, sein Abschluss aus spitzem Winkel konnte der Lauffener Torhüter Julian Fabian Kuchler aber sicher halten. Danach spielten aber nur noch die Gäste. Ein Fallrückzieher von Rico Bezold, der knapp über dem von Sahin Özel gehüteten Gehäuse landete, war dabei nach 30 Minuten der erste Warnschuss. Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball verfehlte auch der Schuss von Andre Winkler aus dem Hinterhalt nur knapp das Adler-Gehäuse (37.). Kurz vor der Pause die beste Gelegenheit für die starken Gäste. Einen sehenswerten Seitfallzieher von Markus Schiefer konnte Sahin Özel mit einer Glanzparade gerade noch um den Pfosten lenken.
 
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielgeschehen nicht viel. Lauffen blieb klar spielbestimmend und die Adler machten sich mit vielen Ballverlusten und ungenauen Zuspielen das Leben selber schwer. In der 50. Minute herrschte erneut heilloses Durcheinander im Adler-Strafraum, doch Michael Wodarz konnte den Abschluss von Rico Bezold im letzten Moment gerade noch abblocken. Großes Glück für die Adler nach 53 Minuten. Wieder war die Defensivabteilung der Adler nicht im Bilde, doch schließlich rettete der Pfosten für den bereits geschlagenen Sahin Özel. Fast im Gegenzug ergab sich eine der ganz wenigen Gelegenheiten für die Adler in der zweiten Halbzeit, doch der eher zufällig an den Ball kommende Frank Silvain Teku scheiterte an Julian Fabian Kuchler. Die Adler fanden aber weiter nicht ins Spiel und als nach einem weiteren Pfostenschuss von Julian Albers der eingewechselte Serdar Candan zum hochverdienten Anschlusstreffer nach 76 Minuten abstaubte, begann beim FC Union das große Zittern. Die Gäste warfen nun alles nach vorne, kamen aber zu keiner zwingenden Torchance mehr, so dass der FC Union die knappe Führung mit Glück und Geschick über die Runden brachte.
 
Nach vielen guten Spielen in dieser Saison muss man den Adlern auch mal eine schwächere Leistung zugestehen. Für die Moral der Adler spricht aber auf jeden Fall, dass die Partie, wenn auch glücklich, trotzdem gewonnen wurde. Trotzdem ist am nächsten Sonntag gegen den im Aufwind befindlichen SC Ilsfeld auf jeden Fall eine Leistungssteigerung nötig um auch dort bestehen zu können.
 
13 Spieltag am 04.11.2018: FC Union Heilbronn - SF Lauffen 2:1 (2:0)
 
FC Union Heilbronn: Sahin Özel, Leonardo Olivieri, Tolunay Keser (81. Leotrim Qorri), Michael Wodarz, Kevin Herrmann, Okan Kandil, Dardan Zejnaj (77. Halil Ibrahim Yildirim) Sebahattin Öztürk, Mike Fredman (74. Sascha Gotthardt), Günter Schmidt, Frank Silvain Teku (62. Muhammed Yücel)
 
SF Lauffen: Julian Fabian Kuchler, Andre Winkler, Markus Schiefer, Jeremias Braun, Marc-Christoph Leibold (63. Nils Eberbach), Cornelius Link (47. Ruben Kimmig), Rico Bezold (73. Serdar Candan), Silas Boger, Philipp Müller, Julian Alber, Alexander Scherb
 
Tore: 1:0 Günter Schmidt (3.), 2:0 Mike Fredman (22.), 2:1 Serdar Candan (76.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Hassan Aydin (Mosbach)
Gelbe Karten: FC Union Heilbronn: Halil Ibrahim Yildirim (88.), Sebahattin Öztürk (90.) - SF Lauffen: Ruben Kimmig (8.), Julian Alber (63.), Alexander Scherb (69.), Andre Winkler (92.)
 
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